Wittling PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hansi   

Das Angeln auf Wittling

 

Dieser kleine Verwandte des Dorsches ist in unseren Gewässern ab dem Spätsommer bis ins zeitige Frühjahr zu fangen.

Er bevorzugt tieferes Wasser und hält sich dort meist über dem Grund auf, verfolgt seine Beute aber auch bis ins Mittelwasser.

Wenn beim Pilken auf Dorsch erste Wittlinge an Bord kommen, lohnt es sich immer , die Montage etwas umzustellen.

Der Wittling tritt anders als der Dorsch eher selten in kleinen Trupps sondern meist in Schwärmen auf.

Die Köder für den Wittling sollten etwas feiner ausfallen als die Dorschköder.

Als besonders fängig haben sich Makrelenpaternoster mit Leuchtperlen herausgestellt, wobei ein komplettes Paternoster mit 5 Haken ähnlich wie beim Makrelenfang häufig für allerfeinste Verknotungen sorgt.

Es reichen zwei bis drei Beifänger, an denen man gerne (wenn vorhanden) kleine !!! Stücken vom Hering oder Sandaal (Tobiasfisch) als zusätzlichen Köder anbieten kann.

Auch auf dem am Ende der Montage befindlichen Pilker erfolgen regelmäßig Bisse.

Da immer wieder auch Dorsche auf die Montage beißen, sollten die Schnüre der Paternoster nicht unter 0,40 mm Durchmesser betragen und auch die Haken nicht zu winzig sein.

Diese Montage wird dann vorsichtig über Grund gezupft oder einfach nur, den Bewegungen des Kutters folgend, gehalten.

Möglich sind auch direkte Naturködermontagen mit zwei bis drei Seitenarmen, deren Mundschnüre mit Leuchtperlen oder Spinnerblättchen versehen und deren Haken mit Fischstücken oder

Watt- Seeringelwürmern bestückt sind. Als Beschwerung dient entweder ein Pilker ohne Drilling oder ein Blei.

Der Wittling ist ein vorzüglicher Speisefisch, der aber bevorzugt frisch verarbeitet werden sollte.