Andriftangeln PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hansi   

 

Angeln in der Andrift


In der Andrift bewegen sich der Kutter und der Köder aufeinander zu und man spürt den Wind im Rücken.

Beim Angeln in der Andrift muss der Köder recht weit ausgeworfen werden. Dabei achtet bitte auch auf euren Nebenmann und versucht einerseits selbst gerade und andererseits nicht über die Schnur der Nachbarn zu werfen.

Der Köder wird nach dem Wurf bei offenem Schnurfangbügel bis auf den Grund herabgelassen.

Danach beginnen die Pilkbewegungen, wobei nach jeder Pilkbewegung etwas Schnur aufgekurbelt werden muss.

Hat der Köder die Höhe des Kutters erreicht, wird die Montage neu ausgeworfen.

Lasst die Montage bitte nicht unter dem Kutter durchtreiben. Dabei besteht die Gefahr, dass die Schnur an der Bordwand scheuert und beschädigt wird oder ihr den hinter euch angelnden Kollegen „fangt“, der seinen Pilker an der Bordwand ablässt.

Vergewissert euch vor dem Überkopfwurf, dass für den Rückschwung genug Platz ist und niemand direkt hinter euch steht. Immer wieder erhalten Angler ein unfreiwilliges Piercing durch ihre Kollegen.

Ist der Platz hinter euch durch Aufbauten oder ähnliches verstellt, praktiziert bitte einen Unterhand- oder Pendelwurf. Mit etwas Übung sind auch damit beachtliche Wurfweiten erzielbar.