Bericht vom 01.05.2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 04. Mai 2011 um 15:46 Uhr

Freundschaftsangeln vom DAF und dem Kutterboard

 

Lange war die Tour gebucht und lange wurde sich auf diese Tour gefreut. Endlich stand aufm Kalender 1.Mai und man geht mal nicht auf Demos oder geht in Berlin Steine werfen. Wir Angler haben da andere Hobbys. Um 6 war die Abfahrt geplant. Pünktlich ging es auch los.

Skipper Bernd stuerte erstmal Punkte östlich von Warnemünde an. Pünktlich zum Ablegen wurde das köstlichste Kutterfrühstück was man sich denken kann serviert. Schnell leerten sich die Tabletts. Man konnte bei dem einen und anderen feststellen was er gerne so auf Brötchen ist. Nebenbei wurde das Tackle aufgebaut und es wurde sich langsam vorbereitet. Das Wetter war die letzen Tage recht windig und die letzten Touren wohl sehr schaukelig. Heute stand auch wieder ein bissen mehr Wind auf dem Plan. Jedoch sollte der erst gegen um 10 Uhr auffrischen. Als wir die Molen passierten begrüßte uns herzlichst die Dühnung. Es war erträglich, jedoch traute ich mir nicht zu den Tag ohne Reisetabletten anzutreten.

Belle, Hansi und Ich plazierten uns achtern, Wischi vorne und Matjes Frank und Bernd (Tulpe) rechts uns links von uns. Die Kutterboardis nahmen die goldene Mitte. Auch waren wieder Naturköderangler dabei. Das Naturköderangeln wird für mich immer interessanter. Irgendwann werde ich das auch mal testen. Ab geht’s zu ersten Drift. Driftgeschwindigkeit von 1,2 Knoten, grad so erträglich. Während Hansi sich mit Blinker versuchte, Belle mit Drop-Shot angelte probierte ich meine klassische langweilige Gummi-Methode. Aber irgendwie wollte bei keinem etwas beißen. Der eisige kalte Ostwind war unser stetiger Begleiter und ich habe mal wieder etwas zu Hause vergessen. Wie oft lass ich mal meine Kippen liegen oder meine Feuerzeuge, nur diesmal wars meine Jacke. Sonst hilft Hansi mir immer aus, nur diesmal konnte er nicht helfen. Schlecht aber auch, sonst war er immer der Retter in Not. Naja, denn such ich mir einen neuenJ Skipper Bernds Jacke hing übern Stuhl. Er erbarmte sich und gab mir seine Jacke. Oft haste ihn den am Tag fluchen hören, dass es kalt ist. Ich habe gegrinst und mich in die Jacke eingemurmelt. Drift 1 brachte keine Erfolge, obwohl Anzeigen zu erkennen waren. Also, weiter geht’s. In der zweiten Drift konnte ein Kollege vom Kutterboard den ersten Dorsch des Tages angeln. Naja, es geht also los.

Bei uns hinten tat sich nix, Trecki hatte nix, Bernd sowieso nichts!:-)

Bei Tulpe und Matjes Frank sollte auch nix kommen. Plötzlich knallte das beim Bellematz auf Drop-Shot. Die Rute die er nutze kannt ich und die war ganz schön krum. Wenn die sich schon so biegt muss da was gutes dran sitzen. Durch die starke Drift legten sich die Dorsche voll rein und machten mal wieder voll ein auf Alditüte. Als wenn man eine mit Wasser befüllte Tüte hochpumpt. Er legte ein paar schöne Fluchten noch hin, bis man ihn sehen konnte. Schönes Tier, davon können ruhig mehrere kommen. Belle war danach sehr erschöpft und hatte schmerzen. Belle hatte ein Bandscheibenvorfall, hat zwar starke Tabletten bekommen, aber die Schmerzen waren stärker. Er entschloss sich erstmal weiter zumachen. Schnell holte Belle seinen zweiten raus. Hansi konnte auch einen landen und so langsam ging es los an Bord. Matjes Frank und Tulpe gingen auch leer aus. Bei mir hat einer kurz mal angeklopft.

Und weiter geht’s, es wird erstmal verholt. Wir fuhren Stück für Stück ins tiefere und um so tiefer wir kamen, desto döller wurden die Wellen. Belle beendete sein Tag und legte sich in die Kabine. Zu groß waren die Schmerzen. Er kam schon so gekrümmt an. Man man, seh bloß zu das du Gesund wirst Jung!

Somit machte Belle für mich Platz und ich durfte auch anfangen Fische zu fangen. Geangelt und gefangen wurde auf alles. Blinker, Pilker, Naturköder, Gummifisch.

Hehe, Thomas vom Kutterboard konnte einen kleinen Steinbutt auf Pilker fangen. Das kuriose war, dass neben ihm die Naturköderangler standen. Da wollte keine Platte ran. Da muss erst Thomas mit seinen Pilkern kommen. Der Steinbutt war untermaßig und hatte Schonzeit, also wieder rein in sein Element. An das Stück Blei wird er sich wohl erinnern können.

Auch die anderen Kollegen fingen. Einem Kollegen wurde die gesamte neue ungefischte Angel ins Wasser gezogen. Er hatte sie nach dem auswerfen kurz abgelegt und muss nen Hacker gehabt haben. Weg war sie, aufgetaucht ist sie auch nicht mehr. Zu stark war die Drift und zu schnell war sie weg. Uns wurde einiges in kürzester Zeit geboten. Geiles Essen, guter Kaffee, tolle Leute und Fisch. Zudem wurde uns gezeigt wie hakenloses Angeln geht( nicht mit Seide auf Hornis!!!) und wie man Angelruten als Harpune nutzt. War schon geil. Unsere Lachmuskulatur wurde gut beansprucht. So langsam füllten sich die Kisten an Bord. Die Stimmung wurde immer besser. Wir, die Verteter aus dem DAF, nutzten jedoch unseren Heimvorteil gnadenlos aus. Wir waren eben geübter in dieser Angelmethode. Auch Wischi konnte ne schöne Granate fangen. Belle sein Dorsch wurde nicht gemessen, Wischis glaub ich auch nicht. Gegen 13:45 hupte Bernd die Tour ab und es gings ans schlachten.

Es gab sogar einen Pokal zu gewinnen. Der Pokal wurde zwischen den Jungs vom DAF und den Jungs vom Kutterboard ausgeangelt. Gewonnen haben wir ihn. Genauer gesagt Belle, da er wohl den größten Dorsch hatte. Meinen Glückwunsch!

Wir haben einiges erlebt am heutigen Tage, hatten mit starken Windboen und starken Wellen zu kämpfen. Keiner der Jungs musste sich übergeben, es wurde gut gefangen, die Leute waren klasse und ich befürchte, dass es eine weitere Tour gibt. Jedoch nicht bei uns sondern bei den Kutterboardis. Oh ha, da werden wir denen wohl wieder die Hosen ausziehen. Wir sind unschlagbar.*hüst*

Danke für die schöne Tour Jungs. Wir sehen uns baldig wieder!!!

Und Berni, danke nochmal für die Jacke..Ohne hätte ich mir den Hintern abgefroren!

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 04. Mai 2011 um 16:34 Uhr